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Auch im September herrschen im Vinschgau noch heiße Temperaturen und dieses Wetter ist perfekt dafür geeignet um zu Wandern. Die Wälder glühen, die Almen duften, der Wein wartet. Wer jetzt durch Südtirol wandert, erlebt pures Glück. Von sportlich bis genussvoll.
Der Herbst steht vor der Tür und die Lärchen fangen an sich zu verfärben. Die bunten Wälder laden zu wunderschönen Wanderungen oder gemütlichen Spaziergängen ein. Zu dieser bunten Zeit zeigen sich die Berge Südtirols von Ihrer besten Seite.
Unsere Wanderführerin Emanuela begleitet Sie täglich auf herrliche Wanderungen auf die farbenfrohen Berge Südtirols.
Der Vinschgau und seine Äpfel
Anfang September bereiten sich die Apfelbauern so langsam auf die Arbeit auf den Wiesen vor, denn Mitte – Ende September beginnt je nach Sorte im Vinschgau die Apfelernte oder das „klauben“ wie man hier sagt.
Der Apfelanbau zählt neben dem Weinbau zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Südtirols, rund 1700 Bauernfamilien arbeiten im Vinschgau das ganze Jahr über in ihren Obstwiesen und produzieren jährlich mehr als 300.000 Tonnen. Der Vinschgau ist das größte Trockental der Alpen, und wegen des wenigen Niederschlages tagsüber und der vielen Sonnentagen ist er Ideal für den Apfelanbau.
Geschichte des Apfelanbaus in Südtirol
Ab der Römer Zeit entwickelte sich der Apfelanbau in Südtirol rasant, im 13. Jahrhundert gehörte zu fast jeden Hof eine kleine Wiese mit Apfelbäumen.
Eine ausschlaggebende Zeit für die Entwicklung des Apfels war 1850. Denn zu der Zeit verbreiteten sich schnell schwere Krankheiten an den Weinreben und um sich abzusichern begannen immer mehr Weinbauern Äpfel anzubauen. Die Verlängerung der Eisenbahn nach Meran (1881) und in den Vinschgau (1903) und die Etsch – Regulierung (1880 – 1890), durch die die Talsohle entsumpft und wertvolle Anbauflächen geschaffen wurden, förderten diese Entwicklung maßgeblich. Der Apfel galt damals als Luxusgut und gelangte bis zu den Kaiserhöfen nach Wien, Berlin und St. Petersburg.
Bis Mitte des 19. Jahrhunderts kannte man noch keinen wirksamen Schutz vor Schädlingen und Krankheiten, erst in den 20er Jahren wurden erste Pflanzenschutzmittel und verschiedene Maschinen wie Traktoren eingesetzt.
Die Bäume wurden kleiner und es entstanden neue Sorten. Zudem entstanden Ende des 19. Jahrhunderts die ersten Obstgenossenschaften. 2005 wurde von der EU die Bezeichnung „Südtiroler Apfel“ unter Schutz gestellt. Die Bezeichnung garantiert Ursprung und Qualität der Südtiroler Äpfel.

Wenn Sie mehr über das geschmacksvolle Kernobst erfahren möchten, sollten Sie auf keinen Fall die Apfeltage in Schlanders verpassen. Die Veranstaltung beginnt am 31.August und endet am 09. September. Im Mittelpunkt stehen traditionelle und kreative Spezialitäten, umrahmt vom Flair des Kultur Orts Schlanders, wo der Apfel künstlerisch und handwerklich in Szene gesetzt wird. Am 31. August findet ein „Eröffnungsfestl“ und eine Apfelführung statt, am 4. September können Sie eine Kutschenfahrt durch die Apfelplantagen genießen. Und am 5. September ist ein Einblick in das Apfelpflücken geplant.

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